Aus lizenzrechtlichen Gründen muss im Prinzip jeder Pilot zyklisch überprüft werden. Da ich dies für äußerst sinnvoll erachte, mache ich diese Art der Überprüfung ohnehin jährlich und lerne auf diese Weise immer wieder neue Dinge dazu. Zu einfach ist die Gefahr, dass sich aus Routine Dinge einschleichen, die man irgendwann vielelicht sogar falsch macht.
Neben dem „normalen Fliegen“ standen heute u.a. verschiedenste Dinge auf dem Programm. Zum Beispiel folgendes Szenario: Einflug in Schlechtwetter – hier kann es erforderlich sein, sehr schnell die Richtung um 180 Grad zu ändern. Dies bewerkstelligt man mit einer sogenannten 45 Grad Steilkurve. Bei dieser schnellen Wendung muss am Ende und während der Massnahme die Geschwindigkeit und die Höhe möglichst gleich bleiben. Es ist also das präzise Spiel mit dem Gas und dem Höhenruder gefragt, da die Maschine ohne Korrektur aus physikalischen Gründen dazu neigt, zu sinken und schneller zu werden.
Ein anderes Szenario sind verschiedene Stall Übungen; also zum Beispiel im Geradeausflug das Gas raus nehmen und mittels Höhenruder die Höhe halten. Die Geschwindigkeit nimmt ab und irgendwann kommt die Stallwarnung und die Maschine fängt an zu „schwimmen“. Nase runter und Maschine sauber abfangen. Das gleiche dann noch mal bei voller Klappenstellung – es könnte ja mal zum Stall im Rahmen des Landeanfluges kommen. Hier ist allerdings wichtig zu beachten, dass der mögliche Höhenverlust minimal zu halten ist.
Zielpunktlandeübungen runden das einstündige Programm zum Ende dann ab. Hier wird unvermittelt das Gas rausgenommen und damit ein Triebwerksausfall simuliert.
Anbei einige winterliche Bilder bevor es so richtig losging 😉

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