Ich benutze für mein Hobby Milliarden Dollar teure, amerikanische Satellitensysteme, um im Wald versteckte Tupperdosen aufzuspüren.
Und was machst Du so als Hobby?

Geocaching ist eine moderne Form einer Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd.

Ausgestattet mit einem Global Positioning System (GPS)-Empfänger und den Koordinaten eines „Schatzes“ aus dem Internet kann man die Schätze finden, die jemand anderes an ungewöhnlichen Plätzen versteckt hat.

Die Verstecke („Geocaches“, kurz „Caches“) werden anhand geografischer Koordinaten im Netz veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Mit genauen Landkarten ist auch die Suche ohne GPS-Empfänger möglich, aber doch erheblich aufwendiger.

Ein Geocache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter (Tupperdose), in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene kleine Tauschgegenstände oder Traveler befinden. Jeder Besucher trägt sich in das Logbuch ein, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Anschließend wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde. Der Fund wird im Internet auf der zugehörigen Seite vermerkt und gegebenenfalls durch Fotos ergänzt. So können auch andere Personen – insbesondere der Verstecker oder „Owner“ (englisch „Eigentümer“) – die Geschehnisse rund um den Geocache verfolgen.

 

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